Ernährung

Meine TOP 5 Zuckeralternativen

21. März 2017

Süß ist nicht gleich süß, und nicht alles, was süß schmeckt, wurde mit Zucker gesüßt.
In diesem Artikel beschreibe ich Euch meine liebsten  Alternativen zu herkömmlichem Zucker. 

Ich bin ein absoluter Genussmensch.
Dementsprechend gehört Naschen für mich einfach dazu. Allerdings..wenn ich zum Beispiel so eines von diesen Plunderteilchen vom Bäcker esse, merke ich förmlich, wie es mir einfach nicht gut tut. Ich werde unglaublich müde davon und mein Bauch fühlt sich hart und aufgebläht an. Ganz schön unangenehm.
Bei Süßigkeiten aus dem Supermarkt ist es ähnlich. Davon tun mir oft die Zähne weh.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte nichts verteufeln und ich versüße mir auch mal einen Abend mit Gummibärchen und Co., aber eben nur ausnahmsweise.
Denn Zucker ist, wie wir alle im Grunde wissen, einfach nicht gut für uns. Er schwächt das Immunsystem, beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und hat uns darüber hinaus einfach nichts zu bieten außer leere Kalorien, also dickmachende Kohlenhydrate ohne jegliche Nährstoffe.
Genau deswegen ist es meiner Meinung nach wichtig, den Zuckerkonsum einzuschränken und bessere Nahrungsmittel zu uns zu nehmen. Jeder, der auf sich achten und sich etwas Gutes tun möchte, sollte das beherzigen. Angesehen davon machte es aber auch einfach viel Spaß, zu experimentieren und dabei nach und nach zu beobachten, wie sich der eigene Geschmackssinn wieder auf andere, natürlichere Lebensmittel einstellt und diese viel intensiver wahrnimmt, als zuvor.
Ich liebe es einfach wirklich sehr, Dinge selber zu machen. Besonders Kuchen, Cookies und Co. mag ich dabei gerne ein wenig smarter. Das liegt auch daran, dass Backen, so wie meine Oma es machte, mir nie so großen Spaß gemacht hat. Es liegt vielleicht auch daran, dass es nie so gut geworden ist, wie ich es aus der Kindheit in Erinnerung hatte. Aber seit dem ich einigen amerikanischen Bloggerinnen folge, lasse ich mich sehr gerne vom smarter baking Trend inspirieren. Ich habe das Gefühl, bei uns schlägt sich dieser Trend erst langsam durch. Aber so ist es ja eigenztlich immer.

Um Euch das smarter Baking vielleicht auch ein wenig schmackhafter zu machen, habe ich hier für Euch meine top 5 Alternativen für herkömmlichen Zucker beim Backen. Denn wenn wir in Rezepten die nicht so tollen Zutaten, wie weißer Zucker und weißes Mehl austauschen gegen gesündere Lebensmittel mit besseren Inhaltsstoffen, wird die Nascherei individualisiert, zu etwas Besonderem und dabei sehr lecker. Außerdem ist so alles mit besserem Gewissen zu vernaschen und eben auch ein bisschen gesünder.

Meine TOP 5 Zuckeralternativen 

Zuckerrübensaft

Grafschafter Zuckerrübensaft ist definitiv mein allerliebstes Süßungsmittel! Kennt Ihr sie noch, die gelben Becher von Grafschafter? Der „Goldsaft“ durfte in meiner Kindheit auf unsererm Frühstückstisch nicht fehlen. Heute weiß ich den Zuckerrübensaft noch viel mehr zu schätzen! Denn mal ehrlich, wie oft hält man schon ein Produkt in den Händen, das aus NUR EINER EINZIGEN ZUTAT besteht? Meistens ist mindestens noch Geliermittel enthalten. Vom Zucker natürlich ganz zu schweigen. Aber Grafschafter Goldsaft besteht aus Zuckerrüben, und sonst nichts! Wie cool ist das denn? Abgesehen davon liebe ich die Konsistenz, die schöne Farbe und den süßen Geschmack. Zum Backen, auf dem Müsli oder über Pancakes und Waffeln schmeckt es einfach sehr sehr gut! Ein tolles Unternehmen und ein großartiges Produkt.

Getrocknete Datteln, Feigen, Aprikosen

Zwar gehen beim Trocknen die meisten der enthaltenen Vitamine verloren, allerdings bleiben die Mineralstoffe enthalten. Trockenobst hat mehr Kalorien als frisches Obst, allerdings ist es immer noch deutlich gesünder als industriell hergestellte Süßigkeiten. Da es trotzdem sehr süß schmeckt ist es für mich eine tolle Grundlage zum Selbermachen von Naschkram.
Zum Beispiel für Raw-Riegel ist im Food-Processor verarbeitetes Trockenobst ein toller „Boden“. Mein absoluter Favorit sind allerdings Energy Balls mit Trockenobst. Mmmh! Mein liebstes Rezept zu Ayurveda Energy Balls mit Kurkuma findest Du hier: goo.gl/B7jVzL

Ahornsirup

Ahornsirup ist ein natürliches Süßungsmittel und gefällt mir allein aus diesem Grund schon mal gut. Er hat zwar nicht unbedingt weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker, allerdings sind diese Kalorien im Gegensatz zum Zucker nicht „leer“. Ahornsirup enthält ein paar wertvolle Nährstoffe wie Kalium (185 mg/100g), Kalcium (90 mg/100g), Eisen (2 mg/100g) und Magnesium (25 mg/100g).
Ich verwende Ahornsirup gerne im morgendlichen Porridge, in Energy Balls, in Bananen-Cookies oder auch im Muffinteig.

Honig

Da Honig zu 80 Prozent aus Saccharose, also im Grunde Zucker besteht, setzte ich ihn auf jeden Fall sparsam ein, denn er hat viele Kalorien und auch ähnliche Auswirkungen auf den Blutzucker wie Zucker. Allerdings ist er eben doch ein wenig besser als Zucker. Ähnlich wie Ahornsirup enthält er nämlich einige tolle Nährstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium, ,Kalzium, Eisen und ein paar Vitamine. Am liebsten kaufe ich übrigens den Alnature Bio-Akazienhonig. der hat beim Öko-Test 2016 auch ein „sehr gut“ enthalten.

Apfelmus, ungesüßt

Am liebsten mag ich das Apfelmark von Alnatura. Es besteht zu Hundert Prozent aus Äpfeln und braucht keinerlei Zucker für den Geschmack. Ich weiß sowieso nicht, wer jemals auf die Idee kam, Zucker in Apfelmus zu streuen Völlig unnötig.
Alnatura Apfelmark schmeckt wahnsinnig toll fruchtig und süß und ist natürlich und gesund. Gerade zum Backen ist ein Klecks davon wirklich toll. Es süßt und kommt auch der Konsistenz des Gebäcks zugute. Alles wird schön saftig.
Gerade beim veganen Backen ist Apfelmus eine tolle Zutat! Pro Ei, das man ersetzen möchte, fügt man einfach ca. 80g Apfelmus hinzu.

Fazit

Es muss nicht immer nur Zucker sein, um Speisen süß zu machen. Ich habe das Gefühl, viele nutzen die herkömmliche Variante der weißen Kristalle auch deswegen, weil sie es eben so gewohnt  und sich der Alternativen gar nicht bewusst sind. Genau deswegen macht es mir so einen Spaß, mit anderen Dingen zu süßen und Euch davon zu erzählen. Ich gebe zu, am Anfang schmeckt jede Umgewöhnung erst einmal anders und vielleicht nicht so süß, wie Ihr es gewohnt seid. Das liegt auch daran, dass wir unseren Gaumen mit der unnatürlichen Süße von Fertigprodukten gelähmt haben. Mit der Zeit erholen sich unsere Geschmacksknospen wieder und plötzlich schmeckt eine einfache Rosine wieder unglaublich süß und verführerisch. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich bin gespannt, wie es Euch ergehen wird, wenn Ihr mal eine Zeit lang mit natürlichen Süßungsmitteln süßt.

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