Rezepte

Gluten-free Lemon Cookies

18. März 2017

Ich liebe zitroniges Gebäck! Früher auf den Kindergeburtstagen gab es immer Fantakuchen! Ich bin mir gar nicht sicher, ob Ihr den auch kennt oder ob das nur in unsere Nachbarschaft ein Must-Have war.
Fakt ist, Fantakuchen MUSSTE es geben. Und zwar mit weißem Guss und Smarties drauf. Ohne ging gar nichts. Im Grunde war dieser Kuchen ein Zitronenkuchen mit Limonade. Und viiiiel Zucker. Genau diesen weißen
Übeltäter versuche ich ja in meinen Rezepten weitestgehend zu ersetzen. Zucker macht mich einfach müde. Und schon Oma wusste, er macht die Zähne schlecht. Und das sind sicherlich nur zwei der X Nachteile, die weißer Zucker
mit sich bringt. Ich will Zucker gar nicht vollends verteufeln, aber da er sowieso schon in so unglaublich vielen Produkten versteckt ist, von denen wir es oft gar nicht wissen, möchte ich ihn zumindest nicht auch noch in mein Gebäck
rühren. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich es nicht süß mag! Doch erfreulicherweise komt die Süße nicht nur aus herkömmlichem Zucker. 😉 Ich werde Euch demnächst meine favorisierten Alternativen zum Zucker hier aufschreiben!

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Zum ersten Mal mit Xylit gesüßt

Die Lemon Cookies habe ich mit Xylit gesüßt und zum Schluss ein wenig in Puderzucker gewälzt. Ich kannte Xylit als Zuckeraustauschstoff gar nicht und hab erst einmal viiiel darüber gelesen. 🙂
Xylit hat im Gegensatz zu Süßstoffen den Vorteil, dass es theoretisch natürlich ist, (fast) genau wie Zucker schmeckt, 1 zu 1 so zu verwenden ist und dabei nur rund die Hälfte an Kalorien hat, wie normaler Zucker. Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass Xylit kariesfeindlich ist und somit auch die Zähne schützt. In einigen Zahnpflegekaugummis wird es daher verwendet. Allerdings wird Xylit aufgrund der hohen Nachfrage mittlerweile eben auch industriell hergestellt. Meistens auf Basis von Maisstärke. Xylit hat meiner Meinung nach 2 entscheidende Nachteile. Zum einen verursachen schon kleine Mengen davon Blähungen und es kann auch Durchfall verursachen. Da ich leider sowieso immer schauen muss, dass ich nicht zu viele blähende Lebensmittel esse, weil mein Magen da leider schnell, auf schmerzhafte Weise rebelliert (Stichwort Kohl und Hülsenfrüchte), habe ich nach dem Verzehr der Lemon Cookies schon einen unangenehmen Effekt gespürt. Abgesehen davon ist Xylit bereits in kleinen Mengen TÖDLICH für Hunde. Whaaaat? Das ist gar nicht cool. Es gibt ja einige Lebensmittel, die der Hund nicht fressen soll, aber gleich tödlich? Das macht mir schon Sorge, denn hier sind öfter Hunde und man weiß ja nie, ob nicht doch mal was runterfällt und stibitzt wird.

Mein Fazit zu Xylit 

In kleinen Mengen kann Xylit für manche vielleicht nützlich sein, da es weniger Kalorien hat als Zucker. Zum Beispiel als Übergangsphase, wenn man den Zuckerkonsum einschränken möchte. Zucker mit Xylit, zum Beispiel regelmäßig im Kaffee zu ersetzten, finde ich aber nicht ratsam. Denn bereits in kleinen Mengen verursacht Xylit Blähungen und kann auch zu Durchfall führen. Abgesehen davon sind mit Xylit gesüßte Speisen tödlich für Hunde. Wer einen Hund im Haushalt hat sollte Xylit daher meiner Meinung nach sicherheitshalber lieber gar nicht verwenden.

 

Gluten-free Lemon Cookies
 
Autor:
Zutaten
  • 1 Tüte blanchierte, gemahlene Mandeln (Ich hatte nur Mandeln mit Schale, deswegen sind meine Cookies so braun)
  • 2 Eiweiß, steif geschlagen
  • 3 TL Xylit (Ich empfehle aber eher braunen Rohrzucker)
  • Geriebene Schale von 2 Zitronen
  • Saft einer halben Zitrone
  • Puderzucker zum Wälzen
Was ist zu tun?
  1. Den Ofen vorheizen auf 180 Grad.
  2. Mixt die gemahlenen Mandeln zusammen mit, Xylit (oder Zucker), der Zitrone und dem Zitronensaft.
  3. Schlagt das Eiweiß steif und hebt es unter die Mandeln.
  4. Formt kleine Bällchen und setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Backt die Cookies für ungefähr 15 Minuten.
  5. Lasst sie etwas abkühlen und wälzt sie dann in Puderzucker.

 

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